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Zweiganstalt Baunatal

 
Die Entwicklung des offenen Vollzuges in Kassel

Ende der 70er-Jahre wurde in einem Anbau der heutigen Justizvollzugsanstalt Kassel I im nordhessischen Bereich erstmals eine Station des offenen Vollzuges eingerichtet. Da das am 01.01.1977 bundesweit in Kraft getretene Strafvollzugsgesetz die Trennung von Strafgefangenen im geschlossenen und offenen Vollzug einführte, bestand bald die Notwendigkeit nach räumlicher Veränderung. Ein ehemaliges Wohnhaus für Bedienstete der damaligen Zweiganstalt „Elwe“ wurde in ein Freigängerhaus mit zunächst 25 Haftplätzen umgewidmet. 1980 konnte der offene Vollzug in Kassel sodann durch die Inbetriebnahme eines weiteren Freigängerhauses in der Aspenstraße mit 25 Haftplätzen verdoppelt werden.  Im Jahre 1987 wurde die Einrichtung des offenen Vollzuges in Baunatal eröffnet. Hier standen erstmals unter einem Dach Haftplätze des offenen Vollzuges für männliche sowie für weibliche Gefangene zur Verfügung. In Lohfelden-Vollmarshausen wurde 1998 die jüngste Freigängereinrichtung in der Region mit weiteren 47 Haftplätzen für männliche Gefangene in Betrieb genommen.

Seither hat der offene Vollzug in Nordhessen zahlreiche Änderungen erfahren. Aus der ehemaligen Zweiganstalt
(1970 – 2001)  der Justizvollzugsanstalt Kassel I, wurde die Kassel III, der die Einrichtungen des offenen Vollzuges in Baunatal, Vollmarshausen sowie in der Aspenstraße in Kassel angehörten.
Rückläufige Unterbringungszahlen im offenen Vollzug eröffneten in jüngerer Vergangenheit jedoch Raum für die Planung einer zentralen Einrichtung in Nordhessen. Als Standort bot sich die Einrichtung des offenen Vollzuges der Justizvollzugsanstalt Kassel III in Baunatal an, die räumlich angepasst wurde. Mit der Eröffnung des Erweiterungsbaus verfügt der nordhessische Einzugsbereich in Baunatal nunmehr über 101 Haftplätze im offenen Vollzug für weibliche sowie männliche Gefangene. Die übrigen Standorte wurden geschlossen und zum Teil einer neuen Verwendung zugeführt.

Seit Januar 2010 gehören die Abteilung des offenen Vollzuges in Baunatal sowie die Abteilung in Kaufungen für den geschlossenen Vollzug für Frauen und weibliche Jugendliche der JVA Kassel I an.

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